34 Meter Superflux im Wohn-Esszimmer verbaut

Unterbodenbeleuchtung, Pimp my room, usw.

Moderator: T.Hoffmann

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Superflux
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So, 23.08.09, 13:03

Hallo

ich habe in meinem Wohn-Esszimmer 34 Meter Superflux-Leisten verbaut. Die Stuckleisten lassen ober 3cm Platz für den Lichtschein an die Decke zu lenken. Eine zweite kleine Stuckleiste blockt das Licht sodass der Eindruck eines Lichtbandes entsteht.

Nochmals vielen Danke an Lumitronix für den sehr guten Support !!!

Viele Grüße
Ralf
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Achim H
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So, 23.08.09, 16:59

Ein paar Daten hättest Du noch darstellen können.

Zum Beispiel sowas:
34m = 68 Leisten a 50cm Länge
68 Leisten a 170 Lumen = 11560 Lumen.
68 Leisten a 3,24 Watt = etwas über 220 Watt
68 Leisten a 22,98 Euro (Preis ab 50 Stück) = 1562 Euro
zzgl. Anzahl Netzeile, wieviele laufende Meter Kabel, usw.

Und ein paar Bilder, wo nur die Superflux-Leisten (ohne die Spots und vorzugsweise fotografiert, wenn es draußen schon dunkel ist) leuchten, wären auch schön gewesen.
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Fightclub
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So, 23.08.09, 17:40

Da durchaus Bewertungswürdig nach LED Modding & Deko verschoben.

MfG Fightclub
Superflux
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Mo, 24.08.09, 14:29

Hier noch ein paar Infos zur Installation.

Verbaut wurden 68 Lichtleisten warmweiß 30x2000mcd 90° a 160mA Gesamt = 10,88 A
Zwei Hochleistungs-Dimmer (10 A) aus dem Lumitronixshop
Zwei LED Trafos a 150 W.

Somit ergibt sich eine Gesamtleistung von 10,88 A x 12 V = 130 W

Das Wohn und Esszimmer ist getrennt schalt und dimmbar.
Im Lichtkasten wurde für die LED-Beleuchtung ein Kabel 34 Meter 5x 1,5 verlegt.
Die Lichtleiste ist alle 2,5 Meter mit diesem Kabel verbunden.

Das ganze Lichtsystem ist zudem über eine Berker Funkbussystem steuerbar.

Die Lichtleisten sind sehr hell. Ich habe sie desshalb auf 6 Volt runtergedimmt.

Da bei halber Spannung die Leistung auf 1/4 reduziert wird liegt der Stromverbrauch hier nur noch bei 32,5 Watt.

Ich werde Morgen mal ein paar Fotos nur mit eingeschalteter LED-Beleuchung hochladen.
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Hast Du mal gezählt, wie viele Lampen Du in beiden Räumen zusammen hast?
Superflux
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thomas
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sieht zwar sehr schön aus aber wenn alles an ist hast du ein stromverbrauch von knapp 2000 watt :shock: :shock:
Superflux
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Mo, 24.08.09, 18:32

Ja man kann es sehr hell machen. Man muss es aber nicht. Dimmt man die Straher auf 4 Volt runter ist der Raum eigentlich noch hell genug beleuchtet. Da die Leistung bei der Hälfte der Spannung auf 1/4 sinkt dürften bei 1/3 der Spannung unter 200 Watt verbraucht werden.

Braucht man es heller kann einfach mit einer Taste hochgedimmt werden.
Das Berker Funksystem erlaubt es feste Dimmwerte (Lichtszenen) einzelnen Tasten zuzuordnen.
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Dabei sollte man bedenken, dass der Wirkungsgrad der Glühlampen (auch Halogenstrahler) beim dimmen stark abnimmt.
Der Faden wird dann nämlich kälter, die Farbtemperatur verändert sich (wird geringer, bei 1000K glühts ja auch schon).
Und je kälter der Faden, desto weniger Effizienz. Deshalb wurden ja auch Halogenlampen entwickelt, damit man den Faden heisser machen kann, um die Effizienz zu erhöhen.
Davon bleibt aber nicht mehr viel, wenn die Beleuchtung nur gedimmt läuft.
Bei Glühkram ist es deshalb sinnvoller, wenige Lampen auf Vollast laufen zu lassen, als viele auf Halblast.
Bei LEDs genau anders herum.
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Wenn man Halogenlampen auf ein viertel der Spannung dimmt, dürfte sich weniger als ein viertel der Helligkeit ergeben, aber eher mehr als ein viertel der Leistung. Grund: da der Glühdraht nicht so heiß ist, sinkt der Wirkungsgrad und außerdem ist der Widerstand des Glühdrahts geringer. Noch dazu gehen Halogenlampen schneller kaputt, wenn sie lange oder gar ausschließlich gedimmt betrieben werden.

Bei LEDs ist das anders, da steigt der Wirkungsgrad bei geringerem Strom/kälterem Betrieb. Die 6 Volt, die Du misst, sind sicherlich nur ein Mittelwert, ich gehe davon aus, dass Deine Dimmer alle per PWM die Leistung einstellen. Schlimmstenfalls zeigt das Voltmeter dadurch sogar unsinnige Werte an. (dafür spricht, dass Du schreibst, dass sich die Leistung bei "6 Volt" halbiert. Es muss allerdings nicht das Voltmeter sein, dass die Spannung nicht korrekt anzeigt, die wenigsten Leistungsmessgeräte zeigen die Leistung von Schaltnetzteilen korrekt an.

Bei LEDs würde der Wirkungsgrad übrigens bei linear verringertem (=konstant 350 mA) anstatt per PWM nur im Mittel reduziertem (=50:50-Pulse mit 0 und 700 mA) Strom noch weiter steigen. (die 350 und 700 mA sind jetzt nur mal so hergenommen, bei Deinen Superflux-Leisten gelten natürlich andere Werte)

So haben z.B. die Cree XR-E Q2 warmweiß wenn sie bei 450 mA 100% Helligkeit haben bei 700 mA nur 160% (und nicht 200%) Helligkeit. Betreibt man sie jetzt mit 700 mA und dimmt per PWM auf 50%, dann werden im Mittel zwar wieder 350 mA benötigt, jedoch hat man die halbe Helligkeit von 160%, also nur 80% der Helligkeit, als würde man sie mit konstanten 350 mA betreiben. Ich hoffe, ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt.

Und bei den Halogenspots kann man mehr Lumen pro Watt herausholen, wenn man z.B. jeden zweiten komplett abschalten (bei so vielen könnte man durchaus auch 3 bis 5 Gruppen bilden). Allerdings sieht dimmen sicherlich netter aus --- dann allerdings könnte man evtl. doch nochmal auf eine LED-Umrüstung nachdenken (z.B. eine XR-E 7090 P3 oder Seoul P4 (für schön warmes Licht)), es sei denn Du benötigst tatsächlich die Helligkeit von 35W Halogen pro Flamme. (da müsste man dann Cree ME-E @ 200-350 mA nehmen und das wird VERDAMMT teuer.)

EDIT: da hat Beatbuzzer einiges gleiche (aber nicht alles) zeitgleich mit mir geschrieben, ich bin nur etwas später fertig geworden :-)
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Mo, 24.08.09, 19:51

Nabend.


Gedimmte Halogenlampen gehen schnell kaputt?
Das habe ich aber anders gehört.
Sicherlich liegt es auch an der Art des Dimmers und evtl. Trafos.

Grundsätzlich sinkt der Wirkungsgrad einer Glüh (auch Halogenlampe),
wenn die effektive Nennspannung unterschritten wird.
Gleichzeitig erhöht sich aber die Lebensdauer enorm.

Wenn man z.B. eine Glühlampe mit 120% der nennspannung betreibt,
steigt die Lichtabgabe auf das Doppelte, wobei die Lebensdauer um etwa
95% sinkt. Also von ca. 1.000h auf ca. 100h.
Das wird in der Filmtechnik für Studiolampen angewendet und auch in Taschenlampen.

Umgekehrt kann bei 50% Nennspannung mehr als die 1.000fache Lebensdauer erreicht werden.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BChlampe)

Ich persönlich habe schon Signallampen mit angegebenen 30.000 Betriebsstunden verbaut.
Die sind dann auch sehr dunkel und eher orange.



Gruß, unoptanium
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Bei Halogenlampen ist es so, dass der Glaskolben innen dunkel wird, wenn man sie so weit runterdimmt, dass die für den Halogenkreislauf nötige Temperatur nicht mehr erreicht. Fährt man sie dann wieder eine Weile auf voller Leistung, werden sie wieder klar.
Superflux
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Di, 25.08.09, 16:48

Hier noch ein Foto bei komplett abgedunkeltem Raum. Fotografiert ohne Blitz.
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IMG_4994.jpg (66.71 KiB) 2280 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Superflux am Di, 25.08.09, 17:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Di, 25.08.09, 17:19

Das sieht echt suuuuper aus. Könnte ich mir auch gut in einem Prospekt oder so verstellen.
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