Abwärme zwecks LED in Plüsch =)

Fragen zu Schaltungen, Elektronik, Elektrik usw.

Moderator: T.Hoffmann

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Cyberbroker
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Fr, 08.05.09, 18:33

Hey

will nen kleines Plüsch Tier mit ein paar LEDs "pimpen"

Sollen ca 5 bis 10 werden

12 V eingang
3,8 V pro led
alles parallel

verlustleistung des 410 Ohm Widerstands: 164

Könnte es da gefährlich werden?
Hab mal 5 Stück zusammengelötet und so laufen lassen, ist nicht mal spürbar warm geworden, denk also das sollte ungefhrlich sein^^

mfg

Cy
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Was für LEDs verwendest du. Ich denke mal 3 oder 5mm LEDs.
Aber ich glaub kaum, dass die wirklich 3,8V benötigen. Welche farbe haben die? Grün, blau, weiß liegt alles so bei 3,2V.

Warum schaltest du alle LEDs parallel und nicht immer 3 in Reihe mit Widerstand? Das spart Widerstände und somit Abwärme.
Cyberbroker
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Fr, 08.05.09, 18:48

sorry natürlich vergessen, es sind RGB leds, und die brauchn 3,8 V
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Cyberbroker hat geschrieben:sorry natürlich vergessen, es sind RGB leds, und die brauchn 3,8 V
Ah okay, jetzt ist alles klar. Dann versteht sich auch, dass keine Reihenschaltung möglich ist. Und die machen auch keine gefährliche Abwärme.
Ich habe schonmal eine 5mm 0,5W LED in ein Plüschtier gebaut als Leselampe. War ein Geschenk. Und die brennt bis heute und wird nach längerem Betrieb kaum warm.

Das einzige was bei dir warm werden könnte, ist der Widerstand. Hier könntest du im Problemfall einfach einen größeren (mehr Leistung) nehmen, der bleibt dann kühler, wegen seiner größeren Oberfläche, oder halt etwas dickere kabel anlöten, die Wärme abführen können.

PS: Vergiss nicht, dass die Rainbow-RGB LEDs auseinanderlaufen wegen Toleranzen. Der Farbwechsel ist nicht bei allen LEDs exakt gleich schnell.
Cyberbroker
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Fr, 08.05.09, 23:22

jep, das ist schon beachtet, es geht eigentlich nur um eine harmonische farb wiedergabe.

Die LEDs werden alle in verschiedene richtungen strahlen umso schöner wird der effekt eben genau dann, wenn die leds keinen gleichzeitigen farbwechsel mehr vollführen =)

Ja genau die Abwärme der Widerstände hat mich ja interessiert.

Der Schmelzpunkt der Polymere in solchen Plüsch-Tieren liegt ja bei ca. 50°C und ich denke kaum das ich solch eine Temperatur erreichen werde.
Wollte nur auf nummer sicher gehn

In diesem Sinne vielen dank für die Antwort.
Falls jmd. natürlich noch besonder wichtige erfahrungen in diesem Tehemnbereich gesammelt hat wäre ich weiterhin sehr dankbar diese hier mitzuteilen =)

ansonsten wird morgn eine "plüsch-tier-operation" durchgeführt
wünscht mir glück! Das wieder zusammen nähen überlass ich dann aber lieber einer freundin :D
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Sailor
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Sa, 09.05.09, 07:08

Um die Wärme der Widerstände nicht im Plüsch eizuschließen kannst Du die Widerstände außerhalb installieren und mit mehradrigen Kabeln (wie bei Netzwerkkabeln) die Verbindung zu den LED´s machen oder alternativ ein 5 Volt (USB-) Netzteil verwenden und damit die Leistung über den Widerständen reduzieren.
tbanus
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So, 10.05.09, 06:23

Servus,

ich hatte fuer eines meiner Kinder einen Teddybaeren "getuned" in dem er zwei leuchtende Augen bekam. (10 mm, rot)
Ich hab nen schlichten 0,3 Watt Widerstand genommen - und jener wird nichtmal Handwarm (von der Temperatur der LED brauchen wir ja garnicht erst zu reden). Das Ding leuchtet nun seit gut 3 Jahren ohne auch nur einer Schwierigkeit.

Kind Regards,
Alex
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Sailor
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So, 10.05.09, 07:51

Herzlich Willkommen im Forum, tbanus!

Die Verlustleistung im Widerstand ist bei Dir auch kleiner, selbst bei Einzelschaltung an 12 Volt unter 40 mW.

Das Innenleben des Teddy´s wird also mit max. 80 mW, bei Reihenschaltung der beiden LED´s mit 0,32 mW aufgeheizt.

Die Reihenschaltung von 2 LED´s würde die Wärmbelastung bei Cyberbrokers Projekt für jeden Widerstand fast halbieren und für 10 LED´s auf 1/4 senken. Wenn zur 2er-Reihe noch ein 9 Volt-Netzteil benutzt wird bleibt alles ganz sicher im "grünen Bereich".
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Sailor hat geschrieben: Die Reihenschaltung von 2 LED´s würde die Wärmbelastung bei Cyberbrokers Projekt für jeden Widerstand fast halbieren
Das ist wohl richtig, aber die Rainbows, welche er verwenden möchte, lassen sich erfahrungsgemäß nicht in Reihe schalten.
Außer mit Parallelkondensator u.s.w. aber das erhöht den Aufwand unnötig, wenn in der Betriebsspannung noch Flexibilität ist.
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Sailor
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So, 10.05.09, 17:58

Die Reihenschaltung habe ich mit den 2 mir zur Verfügung stehenden Rainbow getestet. Mit dem Auge kann ich keinen Unterschied zur Parallelschaltung feststellen.
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Sailor hat geschrieben:Die Reihenschaltung habe ich mit den 2 mir zur Verfügung stehenden Rainbow getestet. Mit dem Auge kann ich keinen Unterschied zur Parallelschaltung feststellen.
:shock: Bei mir findet dann gar kein richtiger Farbwechsel statt, die LEDs kommen kaum über rot hinaus, dann wird der Chip schon wieder resetet, weil er per PWM arbeitet und somit nicht kontinuierlich ein Strom fließt.
Kurzes Unterbrechen der Versorgung führt aber dazu, dass der Farbwechsel von neuem beginnt.
Mit diesem Trick kann man ja auch mehrere LEDs synchronisieren.

Komisch, dass es bei dir geht und bei mir nicht...
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Sailor
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So, 10.05.09, 18:43

Ich habe leider nur 2 hier, daher muss mein Versuch nicht zwingend ein übertragbares Ergebnis liefern. Entweder Du hast einen Ausreisser dabei oder ich.

Bei mir läuft es jetzt wieder seit über 30 Minuten, vorhin hatte ich das Gefühl, dass eine LED kurz etwas schneller wechselte. Ich schaffe es aber nicht, die ganze Zeit ununterbrochen nur den beiden LED´s zuzusehen.
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Mo, 15.06.09, 21:59

Ihr werdet die LEDs nie exat gleich leuchten lassen können, sie unterscheiden sich immer, kommt nur auf die Dauer des Betriebs an.

Achja und wenn sie nicht über rot rauskommt, hast du wahrscheinlich zu wenig Spannung, denn Blau benötigt die größte Spannung :wink:
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Mo, 15.06.09, 22:54

Ich habe so eine Rainbow-LED* mal bewusst ohne Vorwiderstand an 3 Akkus (insgesamt 3,6V, voll geladen 4,4V) angeschlossen und festgestellt, dass sie nur sehr kurz bei rot bleibt (offenbar bei rot wegen Überlast resettet), wenn der Akku ganz voll ist. (rot hat die mit Abstand niedrigste Vorwärtsspannung von ca. 1,9V, während blau und grün eher 3V haben dürften)
Ist die Akku-Spannung dann niedriger, bleiben die Farben länger gleichmäßig, rot ist dann im Verhältnis sogar eher zu lange an.

*) meine Rainbow-LED hatte ich ohnehin schon zerschmirgelt, da ich sie in eine Projektionsuhr einbauen wollte, die Farben aber nicht nah genug beieinander lagen und sie nach dem Schmirgeln nicht mehr genug Licht abgestrahlt hat. Daher wollte ich mal sehen, was passiert, wenn man sie quält.

Was mich bei der Rainbow-LED-Aber irritiert: wenn ich sie mit Vorwiderstand betreibe, könnte mir ja z.B. einfallen, die mit 12V zu betreiben ---- aber kann der Chip das überhaupt ab? In den PWM-Pausen schnellt die Versorgungsspannung der LED dann ja auf 12V hoch... ohne Vorwiderstand scheint aber wiederum auch keine gute Idee zu sein (ich hatte vor über 20 Jahren mal eine Blink-LED von Conrad, die brauchte explizit keinen Vorwiderstand, daher dachte ich, könnte man bei der Rainbow-LED auch drauf verzichten, ist aber nicht so)
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Di, 16.06.09, 01:06

Ich kann dazu nur sagen, wenn man die LED mit 20mA versorgt so bleiben alle Farben idr. gleich lang an: http://www.youtube.com/watch?v=c43XJyMTXYQ Auf Vorwiderstand würde ich bei dauerhaften Einsätzen trotzdem nicht verzichten.
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