Hallo,
ich benötige für die Berechung eines Vorwiderstandes die U/I Kennlinie dieser LED Sorte:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2 ... 65dba23438
Könnt ihr mir da mit einem Datenblatt helfen? Möchte nämlich wissen bei welchen Spannungen welche Ströme durch die Diode fießen.
LED Kennlinie gesucht
Moderator: T.Hoffmann
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Die Daten zur Berechnung des Vorwiderstandes sind Ityp = 20 mA und Utyp = 3,3 V.
Genauer geht es auch aus der Kennlinie nicht, Die Spannung zur Berechnung kann ja schon zwischen 2,9 V und 3,6 V schwanken.
Wenn Du eine sehr stabile Gleichspannung hast kannst Du die Kennline selbst aufnehmen, indem Du den Strom durch die LED veränderst und Strom und Spannung misst.
Diese Kennlinie gilt allerdings nur für die vermessene LED. Bei Verwendung mehrerer LED müsste die Kennlinie für jede einzelne vermessen werden. Und die Temperaturbedingen müssten mit den beim späteren Einsatz übereinstimmen.
Für "normale" Anwendungen etwas aufwändig.
Genauer geht es auch aus der Kennlinie nicht, Die Spannung zur Berechnung kann ja schon zwischen 2,9 V und 3,6 V schwanken.
Wenn Du eine sehr stabile Gleichspannung hast kannst Du die Kennline selbst aufnehmen, indem Du den Strom durch die LED veränderst und Strom und Spannung misst.
Diese Kennlinie gilt allerdings nur für die vermessene LED. Bei Verwendung mehrerer LED müsste die Kennlinie für jede einzelne vermessen werden. Und die Temperaturbedingen müssten mit den beim späteren Einsatz übereinstimmen.
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Du stellst die falsche Frage!Raptor hat geschrieben:Könnt ihr mir da mit einem Datenblatt helfen? Möchte nämlich wissen bei welchen Spannungen welche Ströme durch die Diode fießen.
Es muss heißen: "Ich möchte wissen, bei welchem Strom sich welche Spannung an der LED einstellt."
Allgemein liegt diese Spannung bei weißen LED fast immer zwischen 3 und 4 volt, 4 volt wohl eher äußerst selten, selbst 3,5V sind mir persönlich noch nie untergekommen, kommt aber auch auf die LED an. Ich tippe mal auf 3,1 bis 3,4 Volt, das passt meisten.
Welche Spannung sich nun tatsächlich einstellt kann Dir niemand verraten, wie auch. Selbst das bei Reichelt verlinkt <hust> "Datenblatt" (eher pixeliges rudimentäres Gekrakel) gibt ja einen Spannungsbereich an (das ist aber bei allen LEDs so).
Übrigens kommen mir 45 Cent für eine LED der Marke "Bettlerdunkel" doch recht teuer vor, bei Lumitronix bekommst Du sicherslich mehr Lumen pro Euro und das, obwohl die Preise ja nun nicht gerade Discount-Niveau haben... Weiterhin wundert mich, dass Kingbright überhaupt weiße LEDs anbietet, AFAIR wurden die von der Konkurrenz verklagt, weil sie nicht die Lizenzen für die nötigen Patente besitzen. AFAIK gibt es von Kingbright keine weißen LEDs. Entweder hat sich das mittlerweile geändert oder das sind noch nicht eingestampfte/eingezogene Restbestände.
Letztlich kannst Du das aber nur durch ausmessen herausfinden. Berechne den Widerstand im zweifelsfall für 3,5V (ist ja auch bei reichelt angegeben) oder wenn Du Bedenken hast sicherheitshalber für 4 volt (ich würde ihn lieber für 3,%V berechnen und dann ggf. den Strom messen. Die Spannung kannst Du zwar dann auch messen, aber anahnd der einen besseren Widerstandwert auszurechnen wäre der falsche weg.
Den Strom so lange erhöhen, bis sich 20 mA einstellen und *DANN* und nur dann kannst Du anhand der DANN an der LED gemessenen Spannung einen optimalen Widerstandswert ausrechnen.
Allerdings wird der Strom steigen, wenn die LED warm wird, also rechne lieber für 16 bis 18 mA statt für 20 mA.
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Im Durchschnitt eher nicht, bei einzelnen seriösen Anbietern schon.
Marke/Herkunft der LED und Datenblatt sollten schon bekannt sein und der Händler nicht allzuviele Negativbewertungen haben.
Marke/Herkunft der LED und Datenblatt sollten schon bekannt sein und der Händler nicht allzuviele Negativbewertungen haben.

