Hallo zusammen
ich würde gerne eine Maglite von einer Kryptonlampe auf eine XM-L T6 umrüsten.
Da die LED nun eine höhere Spannung benötigt, würde ich die Akkus gerne auf LiPo oder LiFePo umbauen.
Nun meine Frage: Welche Zellen kann man dafür verwenden, was muss ich dabei beachten, welche Ladeelektronik brauche ich dafür?
Könnte man diese Elektronik auch in die Lampe einbauen, so dass ich nur ein Kabel von der Steckdose zur Lampe brauche?
Gruß
Drooter
LiPo/LiFePo Zellen+Ladeelektronik
Moderator: T.Hoffmann
Na LiPo oder LiFePo Zellen. Ich habe keine Ahnung wie die Maglite innen aussieht. Nach mechanisch passenden Zellen musst Du schon selbst suchen.Welche Zellen kann man dafür verwenden
Keine Tiefentladung, keine Überladung und keinen Kurzschluss... Die beiden letzten Punkte können ggf. zur Entzündung führen, ersterer 'nur' zur Zerstörung der Akkus.was muss ich dabei beachten
Eine für LiPo oder LiFePo Zellen geeignete. Es gibt spezielle Ladegeräte dafür, die auch Unterschiede zwischen ggf. in Serie betriebenen Zellen beim Laden ausgleichen (Balancer). Selbstbau ist möglich, aber nicht trivial. Findet man insbesondere im Modellbaubereich.welche Ladeelektronik brauche ich dafür?
Glaube nicht, dass Du auch noch ein Schaltnetzteil da drin unterbringst. Theoretisch machbar wäre es. Würde ich aber nicht tun. Normalerweise baut man portable Geräte (und da gehört eine Taschenlampe genauso dazu wie ein Handy) nicht mit eingebautem Netzteil... Ist einfach zu viel Platzbedarf und Gewicht.Könnte man diese Elektronik auch in die Lampe einbauen, so dass ich nur ein Kabel von der Steckdose zur Lampe brauche?
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LiFePo sind ungefährlicher, da dort kein thermal runaway auftreten kann --- Brände können sie durch die möglichen hohen Stromstärken natürlich dennoch auslösen.
LiPo haben die doppelte Energiedichte, aber nur ca. ein Zehntel bis Fünftel der Lebensdauer (200-400 statt 1500-3000 Zyklen), LiPo gehen z.T. auch Monate nach Falschbehandlung spontan in Flammen auf, dazu gibt's im Netz viele Fotos von ausgebrannten Kellern...
LiFePo4 haben außerdem eine über 80% der Ladekurve fast konstante Spannung von 3,2V.
Das "shelf life" (also die Lebensdauer beim sinnlosen Herumliegen "im Regal" ohne Benutzung) dürfte bei LiFePo4 mit sicherlich 10 bis 20 Jahren*1) (zumindest für die Zellen von A123systems) ggü. den üblichen 1 bis 4 Jahren für LiPo-Zellen (siehe Lebensdauer Handyakkus) auch ein Vorteil sein.
(Wobei man allein durch reduzieren der Ladeschlusspannung von 4,2 auf 4,1V die Lebensdauer von 300 auf 600 Vollzyklen verdoppeln kann. Die Ladung an dem Punkt des Erreichens der 4,2V und dadurch notwendigen herrunterregelns des Ladestroms, damit diese Spannung nicht überschritten wird, ist der schädlichste Bereich für Lithium-ion-/LiPo-Akkus. Das ist ca. der Bereich ab 80% Ladekapazität. Angeblich lädt Apple zwecks Maximierung der Lebensdauer "schon immer" nie über 80%. Ich glaube das aber erst, wenn jemand das nachweist. Samsung Notebooks fragen z.T., ob nur bis 80% geladen werden soll.)
*1) Opel/GM gibt 10 Jahre/180.000 km Garantie auf den Akku des Opel Ampera/Chevrolet Volt (60 km rein elektrische Reichweite, LiFePo4-Zellen von A123systems) --- der Akku pendelt aber nur zwischen 20 und 80% (wie die NiMH-Akkus im Toyota Prius/Yaris Hybrid/Lexus übrigens auch) --- d.h. es wird vermieden, dass sich die Zellenspannung auch nur ansatzweise der Lade- oder Entladeschlussspannung nähert, was ganz offensichtlich die Lebensdauer scheinbar jedes Akkutyps verfünf- bis verzehnfacht.
LiPo haben die doppelte Energiedichte, aber nur ca. ein Zehntel bis Fünftel der Lebensdauer (200-400 statt 1500-3000 Zyklen), LiPo gehen z.T. auch Monate nach Falschbehandlung spontan in Flammen auf, dazu gibt's im Netz viele Fotos von ausgebrannten Kellern...
LiFePo4 haben außerdem eine über 80% der Ladekurve fast konstante Spannung von 3,2V.
Das "shelf life" (also die Lebensdauer beim sinnlosen Herumliegen "im Regal" ohne Benutzung) dürfte bei LiFePo4 mit sicherlich 10 bis 20 Jahren*1) (zumindest für die Zellen von A123systems) ggü. den üblichen 1 bis 4 Jahren für LiPo-Zellen (siehe Lebensdauer Handyakkus) auch ein Vorteil sein.
(Wobei man allein durch reduzieren der Ladeschlusspannung von 4,2 auf 4,1V die Lebensdauer von 300 auf 600 Vollzyklen verdoppeln kann. Die Ladung an dem Punkt des Erreichens der 4,2V und dadurch notwendigen herrunterregelns des Ladestroms, damit diese Spannung nicht überschritten wird, ist der schädlichste Bereich für Lithium-ion-/LiPo-Akkus. Das ist ca. der Bereich ab 80% Ladekapazität. Angeblich lädt Apple zwecks Maximierung der Lebensdauer "schon immer" nie über 80%. Ich glaube das aber erst, wenn jemand das nachweist. Samsung Notebooks fragen z.T., ob nur bis 80% geladen werden soll.)
*1) Opel/GM gibt 10 Jahre/180.000 km Garantie auf den Akku des Opel Ampera/Chevrolet Volt (60 km rein elektrische Reichweite, LiFePo4-Zellen von A123systems) --- der Akku pendelt aber nur zwischen 20 und 80% (wie die NiMH-Akkus im Toyota Prius/Yaris Hybrid/Lexus übrigens auch) --- d.h. es wird vermieden, dass sich die Zellenspannung auch nur ansatzweise der Lade- oder Entladeschlussspannung nähert, was ganz offensichtlich die Lebensdauer scheinbar jedes Akkutyps verfünf- bis verzehnfacht.


