KSQ 1000mA selber bauen

Fragen zu Schaltungen, Elektronik, Elektrik usw.

Moderator: T.Hoffmann

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norminator85
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Mo, 09.04.07, 17:33

also ich hab grad nur ein 7812 da! also ist meine rechnung 12V/z.b.22ohm=0.54 A? also 540mA???
und was währe meine minnimale eingangspannung? 15V oder ist das in dem fall egal und die eingangspannung muss nur höher sein wie z.b. die led braucht? wieviel höher?
Bazillus
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Mo, 09.04.07, 17:50

Also mit einem 7812 ist das schon ziemlich verlustbehaftet ...

Deine Rechnung stimmt soweit, mit einem 22 Ohm-Widerstand fließen 0,55 Ampere (die 6mA, die der Regler noch braucht miteingerechnet). Allerdings ist deine Verlustleistung im Widerstand mit 6,55 Watt extrem hoch, da bräuchstest du mindestens einen 10 Watt Widerstand ... funktionieren würde es, aber nicht sehr effizient.

Deine minimale Eingangsspannung kannst du wie folgt berechnen:

U(Eingang) = n * U(Led,I) + U(Regler) + 4 Volt

wobei
n = Anzahl der LEDs
U(Led,I) = Vorwärtsspannung einer LED bei dem gewünschten Strom
U(Regler) = Ausgangsspannung des Reglers (7805 --> 5 Volt, 7812 --> 12 Volt,...)

Und die 4 Volt sind die Spannung, die der Regler mehr braucht, um auch richtig zu funktionieren.

Willst du z.B. 4 LEDs betreiben, die jeweils 3.5 Volt Flussspannung haben, so benötigst du mit einem 7805er eine Eingangsspannung von 23 Volt, mit einem 7812er eine Eingangsspannung von 30 Volt.

Bei den Reglern bis inklusive 7818 darf die maximale Eingangsspannung höchstens

U(Eingang,max) = 30 + n * U(LED,I) betragen

bei allen Reglern ab dem 7820

U(Eingang,max) = 40 + n * U(LED,I) betragen.

Trotzdem ist anzumerken, dass ein Betrieb überhaupt nur mit dem 7805 sinnvoll ist, wenn überhaupt, um die Verluste einigermaßen in Grenzen zu halten!

LG, Michael
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norminator85
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Mo, 09.04.07, 18:11

gut schön also besorg ich mir nen 7805! ich will ja damit eh nur k2 und p4 led´s betreiben für eine normale 5mm mach ich net so nen aufriß! ach ja zum laden meines akkus ist die ksq ja auch net schlecht!
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norminator85
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Fr, 13.04.07, 19:51

kann mir jemand sagen wie ich die belsatbarkeit von R1 berechne?
also bis 60mA hab ich es mit nem kleinen poti getestet und geht wunderbar
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norminator85
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Fr, 13.04.07, 21:52

keiner ne idee????
Bazillus
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Fr, 13.04.07, 23:26

norminator85 hat geschrieben:keiner ne idee????
Geduld, Geduld ... es ist nicht jeder stündlich im Forum ...

Die Belastbarkeit des Widerstandes kannst du einfach nach der Formel für die Leistung berechnen, die in jeder Elektronik-Formelsammlung steht:

P = U * I

P = Verlustleistung im Widerstand
U = Abfallende Spannung am Widerstand, in unserem Fall die Reglerspannung
I = Strom durch den Widerstand, grob gerechnet der Strom durch die LEDs (jetzt wird der Strom, der vom Regler her zu den LEDs kommt mal vernachlässigt)

Ja, und die Belastbarkeit des verwendeten Widerstandes würde ich mindestens doppelt so hoch einsetzen wie die berechnete Verlustleistung, da ein größerer Widerstand die Wärme auch besser abführen kann, nicht so heiß wird und daher auch zuverlässiger ist.

LG, Michael
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norminator85
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Fr, 13.04.07, 23:29

komich ich habe ein kleines poti dran und es wird nichtmal warm bei 200mA aber normal würde es schon abrauchen, wie kann das sein?
Bazillus
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Fr, 13.04.07, 23:34

bei einem Poti ist ja normalerweise die Kohleschicht auch nicht mit dem Plastikgehäuse verbunden, die "schwimmt" ja im Inneren des Gehäuses. Wenn du bei 200mA und 5V das Poti quälst, wird es sicher nicht lange halten. Für solche Verlustleistungen sind dann nur mehr Potis im Metallgehäuse oder gewickelte Leistungspotentiometer sinnvoll zu verwenden. Würdest du dein Poti aufmachen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Kohleschicht schon grillbereit wäre ...

LG, Michael
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norminator85
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Fr, 13.04.07, 23:38

aber es läuft schon einige stunden und lässt sich noch sauber einstellen,ein bau gleiches poti ist mir bei 200mA abgeraucht also kann in der ksq nicht der ganze strom über R1 fließen
Bazillus
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Sa, 14.04.07, 06:21

Sondern?

Entweder dein Widerstandswert ist ein anderer oder es fließt ein geringerer Strom durch die LEDs. Schalte doch mal ein Amperemeter in Reihe mit dem Potentiometer ... dann siehst du, was Sache ist! Durch den Masse-Anschluss des Reglers fließen nicht mehr als 10mA, es sei denn, er ist defekt.

Lg, Michael
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