Hallo Illuminierte,
ich würde gerne meine Balkonkästen mit wasserdichten led Leisten bestücken.
Drei Leisten mal drei Kästen wären 162mA bei 12V.
So weit so gut, nun möchte ich die Sannungsversorgung aber durch Sonnenenergie realisieren.
Am liebsten wäre es mir, wenn ich keine Accu´s verwende, da diese nur ein Jahr halten und sehr Umweltbelastend sind. Habe da mal was von Doppelschihtkondensatoren (Goldcaps) gehört.
Vielleicht gibt es ja sowas schon vorkofektioniert?
Das der Lötkolben vorne heiß ist weiß ich, aber bitte schlagt mich jetzt nicht mit Fachgesimpel tot.
Die Forenüberschrift ist ja led Anfänger.
Vielen Dank im Voraus und Grüße an´s Board
Led mit Sonnenenergie betreiben
Moderator: T.Hoffmann
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Ragnar Roeck
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Bei 12V und ~160mA wird es mit Goldcapkondensatoren schon teuer, da man recht viele brauchen würde. NiMH-Akkus sind bedeutend umweltschonender als es die NiCd waren und halten bei guter Pflege ein paar Jahre. Einfache Schaltungen über Google: Solar AA Battery Charger schematics
Wenn Dich eine Schaltung interessiert können wir hier über die Anpassung an Dein Projekt noch diskutierern.
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- Neo
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also ich würde das mit diesen ultracaps machen oder wie die teile heißen
die gibt es mit 100F
oder wenns Akkus sein müssen dann denk doch mal über li ion nach
die kann man über eine konstant strom quelle mit spannungsbegrenzung laden
sicher nichtoptimal für die Lebensdauer aber 2 Stück mit 3,6 V/1100 mAh bekommt man für weniger als 3€
also einfachals Verschleißsteil rechnen
oder eben ultracaps
aber ich glaube 2.5V 100F kosten 30€
die gibt es mit 100F
oder wenns Akkus sein müssen dann denk doch mal über li ion nach
die kann man über eine konstant strom quelle mit spannungsbegrenzung laden
sicher nichtoptimal für die Lebensdauer aber 2 Stück mit 3,6 V/1100 mAh bekommt man für weniger als 3€
also einfachals Verschleißsteil rechnen
oder eben ultracaps
aber ich glaube 2.5V 100F kosten 30€
- Neo
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F=farad
aus wikipedia:
Anschaulich hat ein Kondensator die Kapazität von 1 Farad, wenn ihn ein Strom von 1 Ampere in 1 Sekunde auf eine Spannung von 1 Volt auflädt:
was bedeutet das wen man ein 5V 100F Kondensator mit einer 20mA LED an einer ksq entlädt dann leuchtet die
10.000 Sekunden
den um den Kondensator um ein Volt zu entladen braucht es 5000S ( 100F/0.020mA )
die spannung kann um 2V fallen bis die LED nicht mehr leuchtet also mal 2
in der Praxis leuchtet eine LED eine Nacht lang ane einem 5.5V 5F Kondensator
einfach nur mit eine wiederstand
den je weiter sich der Kondensator entlädt desto weiter fällt der strom
aus wikipedia:
Anschaulich hat ein Kondensator die Kapazität von 1 Farad, wenn ihn ein Strom von 1 Ampere in 1 Sekunde auf eine Spannung von 1 Volt auflädt:
was bedeutet das wen man ein 5V 100F Kondensator mit einer 20mA LED an einer ksq entlädt dann leuchtet die
10.000 Sekunden
den um den Kondensator um ein Volt zu entladen braucht es 5000S ( 100F/0.020mA )
die spannung kann um 2V fallen bis die LED nicht mehr leuchtet also mal 2
in der Praxis leuchtet eine LED eine Nacht lang ane einem 5.5V 5F Kondensator
einfach nur mit eine wiederstand
den je weiter sich der Kondensator entlädt desto weiter fällt der strom
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Ragnar Roeck
- Ultra-User

- Beiträge: 924
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Wenn es für mich wäre würde ich auch den Bleiakku nehmen, umweltverträglicher ist vermutlich eine Schaltung mit NiMH-Akkus.
Die Ultracaps (wie schon erwähnt) kosten 30€ bei einer Spannung von 2.5V, das heißt man braucht wenigstens 5 für 12.5V. Das sind 150€
Ein 12V Bleiakku kostet um die 10-15€. Der will aber auch geladen werden, d.h. ein Solarpanel mit 12V (belasteter Zustand) und wenigstens 500mA muss schon her. Wenn Dein Licht (ich vermute mal) die Nacht durchlaufen soll (12h bei 160mA) sind das knapp 2Ah (Amperestunden), die tagsüber per Sonne wieder in den Akku gepumpt werden müssen. Bei voller Sonne (und z.B. 500mA Ladestrom) ist das in 4 Stunden erledigt, ist es bedeckt liefern die 500mA Solarzellen entsprechend weniger Leistung. Wie viel ist schwer zu sagen, daher habe ich die mal auf 500mA angesetzt um z.B. 200mA über 10h bei etwas bedecktem Himmel zu erhalten. 12V und 500mA ist aber auch schon wieder recht teuer. 380mA/16V bringt die hier für 50€, das erscheint angemessen. Ein Laderegler kommt so um die 15€, Selbstbau etwas billiger.
Die Ultracaps (wie schon erwähnt) kosten 30€ bei einer Spannung von 2.5V, das heißt man braucht wenigstens 5 für 12.5V. Das sind 150€
Ein 12V Bleiakku kostet um die 10-15€. Der will aber auch geladen werden, d.h. ein Solarpanel mit 12V (belasteter Zustand) und wenigstens 500mA muss schon her. Wenn Dein Licht (ich vermute mal) die Nacht durchlaufen soll (12h bei 160mA) sind das knapp 2Ah (Amperestunden), die tagsüber per Sonne wieder in den Akku gepumpt werden müssen. Bei voller Sonne (und z.B. 500mA Ladestrom) ist das in 4 Stunden erledigt, ist es bedeckt liefern die 500mA Solarzellen entsprechend weniger Leistung. Wie viel ist schwer zu sagen, daher habe ich die mal auf 500mA angesetzt um z.B. 200mA über 10h bei etwas bedecktem Himmel zu erhalten. 12V und 500mA ist aber auch schon wieder recht teuer. 380mA/16V bringt die hier für 50€, das erscheint angemessen. Ein Laderegler kommt so um die 15€, Selbstbau etwas billiger.
Hallo!
Ein weiteres Problem bei Kondensatoren ist, dass man sie nicht ohne weiteres in Serie schalten kann aus folgendem Grund:
Bei der Serienschaltung gilt, dass 1/Cges=1/C1+1/C2+....+1/Cn ist. Für zwei 1F Kondensatoren heisst das: Cges= C1*C1/C1+C1 = 1/2 F. Also wäre die Kapazität von 5 in Serie geschalteten 100F Kondensatoren nur mehr 20F. Ausserdem sind Goldcaps, Ultracpas, Boostcaps und wie sie alle heissen sehr spannungsempfindlich. Es muss sichergestellt sein, dass alle Kondis dieselbe Spannung kriegen und nicht einer mehr aufgeladen wird als ein anderer denn dadurch würde er zerstört werden.
Die einzige sinnvolle Möglichkeit für so ein Vorhaben sind und bleiben Akkus in all ihren Formen. LiIon Akkus sind gut allerdings mögen sie keine Hitze, was in der Sonne eher schwierig ist. NiMH ist aus Umweltsicht sicher die Beste Lösung allerdings sind diese auch am schwierigsten zu laden. Einfache Lademöglichkeiten funktionieren mit NiMH zwar, gehen aber auf deren Lebensdauer. Mit guten Ladeverfahren sind mehrjährige Anwendung kein Thema.
Grüße
Christian
Ein weiteres Problem bei Kondensatoren ist, dass man sie nicht ohne weiteres in Serie schalten kann aus folgendem Grund:
Bei der Serienschaltung gilt, dass 1/Cges=1/C1+1/C2+....+1/Cn ist. Für zwei 1F Kondensatoren heisst das: Cges= C1*C1/C1+C1 = 1/2 F. Also wäre die Kapazität von 5 in Serie geschalteten 100F Kondensatoren nur mehr 20F. Ausserdem sind Goldcaps, Ultracpas, Boostcaps und wie sie alle heissen sehr spannungsempfindlich. Es muss sichergestellt sein, dass alle Kondis dieselbe Spannung kriegen und nicht einer mehr aufgeladen wird als ein anderer denn dadurch würde er zerstört werden.
Die einzige sinnvolle Möglichkeit für so ein Vorhaben sind und bleiben Akkus in all ihren Formen. LiIon Akkus sind gut allerdings mögen sie keine Hitze, was in der Sonne eher schwierig ist. NiMH ist aus Umweltsicht sicher die Beste Lösung allerdings sind diese auch am schwierigsten zu laden. Einfache Lademöglichkeiten funktionieren mit NiMH zwar, gehen aber auf deren Lebensdauer. Mit guten Ladeverfahren sind mehrjährige Anwendung kein Thema.
Grüße
Christian
Hallo und vielen Dank für die schnellen Antworten,
hätte eigentlich gedacht, das so eine einfache Aufgabenstellung einfach zu realisieren wäre. Dazu erscheint mir der finanzielle Aufwand doch recht hoch. Ebenfalls erstaunt mich die Größe eines Panels. Werde wohl doch irgendwie versuchen eine Spannungsversorgung über Steckernetzteil zu realisieren.
Danke für Eure Mithilfe und Grüßean´s Board
hätte eigentlich gedacht, das so eine einfache Aufgabenstellung einfach zu realisieren wäre. Dazu erscheint mir der finanzielle Aufwand doch recht hoch. Ebenfalls erstaunt mich die Größe eines Panels. Werde wohl doch irgendwie versuchen eine Spannungsversorgung über Steckernetzteil zu realisieren.
Danke für Eure Mithilfe und Grüßean´s Board
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Ragnar Roeck
- Ultra-User

- Beiträge: 924
- Registriert: Di, 20.02.07, 19:40
Ja, man könnte von diesen Minisolarzellen aus den Baumarkt-Solarleuchten darauf schließen, dass man nicht allzuviele davon braucht. Wenn man dann diese Funzeln in der Nacht sieht, reichen sie aber gerade mal dazu nicht auf dem Gehweg zu stolpern, aber auch erst nachdem sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben.

