Hi, wir bauen momentan unser Bad um und haben uns unter anderem auch einen neuen Kontrollschalter (Merten) zugelegt.
Dieser leuchtet sobald drinne Licht an ist.
Leider glimmt der Schalter im ausgeschalteten zustand was ich nach langem hin und her lesen herausgefunden habe um eine kapazitive Last, die durch parallel geführte Stromkabel entsteht.
Bei meiner Recherche bin ich leider immernoch nicht sicher, wie ich das Problem richtig lösen könnte.
Es sollen im Bad LEDs verbaut werden (soweit sind wir noch nicht), ich will aber jetzt solange ich noch was basteln kann das Problem Lösen, damit ich später das *glimmen* der LEDs im Bad ausschließen kann.
Von Merten gibt es einen Entstörkondensator (542895), könnte der die Lösung meines Problems sein?!
Im Keller das gleiche Phänomen, Kontrollschalter eingebaut, ein glimmen im Schalter und das dahinter geschaltete Relais macht sich selbstständig. Ohne den Kontrollschalter alles i.O.
Hat mich bis jetzt erstmal nicht belastet, da nur Keller.
Hoffe ihr könnt mir da ein wenig weiter helfen.
Wenn ich eine normale Glühlampe drinne habe ist das Glimmen übrigens nicht mehr vorhanden... alles so wie es eigentlich sein sollte.
Kontrollschalter glimmen beheben?!
Moderator: T.Hoffmann
Hallo,
Meistens ist die Spannung, die man an der Glimmlampe sieht, Kapazitiv eingekoppelt.
Wenn an dem Schalter ( und damit an der Glimmlampe ) eine Glühlampe angeschlossen ist, zieht diese das Potenzial auf N, weil die Glühlampe im Vergleich zur Glimmlampe einen geringen Widerstand hat.
Wenn es diesen Potenzialausgleich nicht, oder in Form eines Netzteils teilweise gibt, ist die eingekoppelte Spannung über der Glimmlampe hoch genug, um sie zum leuchten zu bringen.
Ein Kondensator (ca. 330nF) über der Glimmlampe kann Abhilfe schaffen.
Das eigendliche Problem ist damit nicht behoben. Auch wenn durch die Kapazitive Einkopplung die Phase verschoben wird, gibt es nicht nur Blindleistungen, sondern auch Wirkleistungen (die wird bezahlt).
Bevor das Symptom mittels Kondensatoren oder Widerständen behoben wird, kann erstmal geschaut werden, ob durch die Leitungsführung eine Verbesserung zu erziehlen ist.
Ich hoffe das hilft erstmal.
Gruß
Thomas
Meistens ist die Spannung, die man an der Glimmlampe sieht, Kapazitiv eingekoppelt.
Wenn an dem Schalter ( und damit an der Glimmlampe ) eine Glühlampe angeschlossen ist, zieht diese das Potenzial auf N, weil die Glühlampe im Vergleich zur Glimmlampe einen geringen Widerstand hat.
Wenn es diesen Potenzialausgleich nicht, oder in Form eines Netzteils teilweise gibt, ist die eingekoppelte Spannung über der Glimmlampe hoch genug, um sie zum leuchten zu bringen.
Ein Kondensator (ca. 330nF) über der Glimmlampe kann Abhilfe schaffen.
Das eigendliche Problem ist damit nicht behoben. Auch wenn durch die Kapazitive Einkopplung die Phase verschoben wird, gibt es nicht nur Blindleistungen, sondern auch Wirkleistungen (die wird bezahlt).
Bevor das Symptom mittels Kondensatoren oder Widerständen behoben wird, kann erstmal geschaut werden, ob durch die Leitungsführung eine Verbesserung zu erziehlen ist.
Ich hoffe das hilft erstmal.
Gruß
Thomas

